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Unsere Schule

Waldorfpädagogik, verbunden mit einem eigenständigen natur- und kulturpädagogischen Konzept – verwurzelt im Prümer Land.

Unsere Vision & Werte

Heute die Wurzeln. Morgen die Zukunft.

Mit der Freien Schule Prümer Land möchten wir einen Ort schaffen, an dem Kinder und Jugendliche in ihrer Einzigartigkeit gesehen, geachtet und begleitet werden. Einen Ort, der ihnen Geborgenheit und Orientierung schenkt und zugleich den Raum eröffnet, eigene Wege zu entdecken.

Wir wünschen uns eine Bildung, die nicht allein Wissen vermittelt, sondern den ganzen Menschen stärkt. Die Neugier bewahrt, Kreativität fördert, Selbstvertrauen wachsen lässt und junge Menschen ermutigt, der Welt mit offenen Augen und eigenständigem Denken zu begegnen.

Denn Bildung bedeutet für uns nicht nur, auf das Leben vorzubereiten, sondern das Leben selbst mit all seinen Erfahrungen, Herausforderungen und Möglichkeiten in die Schule einzuladen.

Was uns trägt

Individualität und VertrauenJedes Kind bringt eigene Begabungen, Interessen und Entwicklungsschritte mit. Wir bestärken Kinder darin, ihre Fähigkeiten zu entdecken und Vertrauen in die eigene Persönlichkeit zu entwickeln.
Gemeinschaft und MiteinanderKinder lernen miteinander und voneinander. Achtung, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und Verantwortung bilden die Grundlage; Vielfalt, Offenheit und die gleiche Würde aller Menschen sind selbstverständlich.
Verbundenheit und VerantwortungWir sind Teil einer größeren Gemeinschaft – verbunden mit anderen Menschen, der Natur und der Welt. Daraus können Achtsamkeit und der Wunsch wachsen, die eigene Umwelt nachhaltig mitzugestalten.
Selbstständigkeit und GestaltungsfreudeKinder sollen erleben, dass ihre Gedanken und Handlungen Bedeutung haben. Wir machen Mut, Fragen zu stellen, eigene Lösungen zu finden und Fehler als Teil des Lernens zu begreifen.

Eine Schule für unsere Region und ihre Zukunft

Unsere Vision reicht über das Klassenzimmer hinaus. Wir möchten einen lebendigen Bildungs- und Begegnungsort schaffen, der mit dem Prümer Land und seinen Menschen verbunden ist – eine Schule, die Gemeinschaft wachsen lässt, Generationen zusammenführt und das gesellschaftliche und kulturelle Leben unserer Region bereichert.

Wir wünschen uns junge Menschen, die fest im Leben verwurzelt sind und zugleich den Mut haben, über das Bestehende hinauszudenken.

Waldorfpädagogik

Lernen mit Kopf, Herz und Hand

Die Waldorfpädagogik wurde 1919 von Rudolf Steiner begründet. Sie betrachtet Bildung als einen ganzheitlichen Entwicklungsprozess, bei dem geistige, künstlerische, praktische und soziale Fähigkeiten gleichermaßen gefördert werden. Im Mittelpunkt steht das Kind mit seinen individuellen Entwicklungsschritten.

Kind sortiert Kastanien in bunte Becher

Entwicklungsgerechtes Lernen

Vom bildhaften und erlebnisorientierten Lernen der jüngeren Kinder bis zum zunehmend wissenschaftlichen, kritischen und eigenständigen Denken der Jugendlichen.

Kinderhände malen mit Wachsmalstiften

Epochenunterricht

Fächer wie Deutsch, Mathematik, Geschichte oder Naturwissenschaften werden über mehrere Wochen intensiv behandelt. So entsteht Zeit, sich vertieft mit einem Thema auseinanderzusetzen.

Farbenfrohes Aquarellbild eines Kindes

Kunst, Handwerk und Bewegung

Musik, Malerei, Theater, Handarbeit, Werken und Eurythmie gehören ebenso zum Bildungsweg wie die klassischen Schulfächer.

Erwachsener und Kinder wandern gemeinsam durch den Herbstwald

Beziehung und Gemeinschaft

Das Klassenlehrerprinzip schafft über mehrere Schuljahre hinweg verlässliche Beziehungen. Gemeinsame Projekte und künstlerische Tätigkeiten stärken das soziale Miteinander.

Bewährte Grundlagen – zeitgemäß weitergedacht

Für uns ist Waldorfpädagogik kein unveränderliches Unterrichtsmodell. Wir möchten ihre bewährten Grundlagen erhalten und gleichzeitig offen bleiben für neue wissenschaftliche Erkenntnisse, gesellschaftliche Entwicklungen und die Bedürfnisse heutiger Kinder. Auf dieser Grundlage entwickeln wir das eigenständige Schulprofil der Freien Schule Prümer Land.

Schulhof und Schulgebäude in Niederprüm

Unser pädagogisches Schulkonzept

Vom Erleben zum Verstehen

Die Freie Schule Prümer Land verbindet die Grundlagen der Waldorfpädagogik mit einem eigenständigen natur- und kulturpädagogischen Konzept. Die Eifel mit ihrer Natur, Geschichte und Kultur wird dabei zum lebendigen Lernraum. Praktisches Handeln, künstlerisches Gestalten und fachliches Lernen greifen ineinander.

Unser Schulkonzept umfasst die pädagogische Gestaltung der Entwicklungsstufen, den Unterrichtsaufbau, die Tagesrhythmen und die besonderen Lernräume unserer Schule.

Neugierig geworden? Im ausführlichen Schulkonzept erfahrt ihr mehr über unsere Grundlagen, die Unterrichtsgestaltung und unsere Vorstellung einer lebendigen Schule.Schulkonzept als PDF
[Nur die öffentliche Fassung anbieten, solange das Konzept im Genehmigungsverfahren ist.]

Lernen und Wachsen – von Klasse 1 bis 12

Jeder Entwicklungsschritt braucht seinen eigenen Raum. Mit dem Alter verändern sich nicht nur die Lerninhalte, sondern auch die Art des Lernens, die Selbstständigkeit und die Verantwortung.

1Start 2027
2
3
4Unterstufe
5
6
7
8Mittelstufe
9
10
11
12Oberstufe
13Abitur (perspektivisch)
Unterstufe · Klassen 1–4

Erleben, entdecken, Vertrauen entwickeln

Ein verlässlicher Rhythmus, feste Bezugspersonen und lebendiges Lernen. Natur- und Kulturpädagogik, Geschichten, Bewegung und künstlerische Tätigkeiten schaffen die Grundlage für den Hauptunterricht.

Mittelstufe · Klassen 5–8

Zusammenhänge erkennen, Fähigkeiten entfalten

Lernen wird differenzierter und selbstständiger. Praktische und künstlerische Projekte, Handwerk, Medienbildung und eigenständige Lernzeiten erhalten mehr Raum.

Oberstufe · Klassen 9–12

Eigenständig denken, gestalten, Verantwortung tragen

Wissenschaftliches Arbeiten, eigenständige Urteilsbildung und persönliche Interessen treten in den Vordergrund – mit Praktika, größeren Projekten und gesellschaftlichem Engagement.

Unser Bildungsweg wächst mit

Der Schulstart ist für 2027 mit einer ersten Klasse geplant. Von dort aus soll unsere Schule Jahr für Jahr wachsen und langfristig die Klassen 1 bis 12 umfassen. Eine 13. Klasse mit der Möglichkeit zum Abitur ist perspektivisch vorgesehen.

Natur- & Kulturpädagogik

Die Eifel wird zum Lernraum.

Wälder, Wiesen, Bäche, alte Handwerkskunst und lebendige Traditionen – unsere Heimat bietet einen reichen Schatz an Erfahrungen, den wir in den Schulalltag einbeziehen möchten.

Die Natur- und Kulturpädagogik bildet einen besonderen Schwerpunkt unseres Schulkonzepts. Sie ist nicht einfach ein zusätzliches Fach, sondern soll insbesondere in der Unterstufe ein fester Bestandteil des täglichen Lernens sein.

Kinder klettern im Wald einen Hang hinaufGetrocknete Mohnkapseln in einer Hand

Die Natur erleben

Säen, pflanzen, ernten, Wildkräuter entdecken, den Wald erforschen und die Jahreszeiten mit allen Sinnen wahrnehmen.

Kinder lernen natürliche Zusammenhänge kennen, indem sie selbst tätig werden. Sie erleben, wie aus einem Samen eine Pflanze wächst, woher unsere Nahrung kommt und was es bedeutet, Verantwortung für die eigene Umgebung zu übernehmen. Perspektivisch möchten wir auch die Begegnung mit Tieren und ihre verantwortungsvolle Versorgung in den Schulalltag einbinden.

Bunt bemalte AhornsamenJahreszeitentisch im Sommer mit Blumen, Kerze und Feder

Kultur entdecken und bewahren

Zur Heimat gehört mehr als ihre Landschaft. Auch die Geschichten, das Handwerk, die Bräuche und das Wissen vergangener Generationen sind Teil unserer Lebenswelt.

Durch traditionelles Handwerk, Erzählen, Musik, künstlerisches Gestalten und die Begegnung mit regionaler Geschichte möchten wir einen lebendigen Zugang zu unserem kulturellen Erbe eröffnen. Unsere geplante historische Schulbibliothek soll dabei ein besonderer Ort des Lesens, Forschens und Erzählens werden.

Lernen im Rhythmus des Jahres

Was die Kinder erleben und gestalten, verändert sich mit den Jahreszeiten. Im Frühling wird gesät, im Sommer gepflegt, im Herbst geerntet. Die Winterzeit bietet besonderen Raum für Geschichten, Handwerk und kulturelle Traditionen.

Unser Leitgedanke: Die Welt zuerst erleben, mit den eigenen Händen begreifen und daraus Wissen entwickeln.

Frühlingsäen
Sommerpflegen
WinterGeschichten, Handwerk, Traditionen
Herbsternten

Schulalltag & Nachmittagsbetreuung

Ein Schulalltag, der Raum zum Wachsen lässt.

An der Freien Schule Prümer Land möchten wir Lernen in einem lebendigen Rhythmus gestalten – mit Zeit für Bewegung, Gemeinschaft, konzentriertes Arbeiten und kreatives Schaffen.

Lernen mit Kopf, Herz und Hand

Im Epochenunterricht beschäftigen sich die Kinder über mehrere Wochen intensiv mit einem Thema. Ergänzt wird er durch Fremdsprachen, Musik, Eurythmie, Handarbeit, Bewegung und künstlerische Tätigkeiten.

Ein verlässlicher Rhythmus

Besonders in den ersten Schuljahren geben wiederkehrende Abläufe Orientierung und Sicherheit. Mit zunehmendem Alter entwickeln sich Unterricht und Tagesgestaltung weiter – hin zu mehr Eigenverantwortung, fachlicher Vertiefung und selbstständigem Arbeiten.

  1. 1Aktiver TagesbeginnNatur- und Kulturpädagogik: Der Tag beginnt draußen und mit Tun. Das Frühstück wird gemeinsam vorbereitet.Wollentätig werden, erleben
  2. 2Frühstück & BewegungGemeinsam essen, erzählen, zur Ruhe kommen – ein bewusster Übergang in die Lernzeit.Fühlenbegegnen, verbunden sein
  3. 3HauptunterrichtKonzentriertes Lernen in Epochen: Ein Fach wird etwa vier Wochen lang täglich vertieft.Denkenverstehen, durchdringen
  4. 4Pause & BewegungFreies Spiel und Bewegung an der frischen Luft schenken neue Kraft.AusgleichKraft schöpfen
  5. 5Künstlerisch-praktische Fächer & SprachenAquarellmalen, Plastizieren, Handarbeit, Musik, Eurythmie, Spielturnen, Fremdsprachen.GestaltenAusdruck finden
  6. 6Erzählen & TagesabschlussGeschichten, Lieder und ein kurzer Rückblick lassen den Tag gemeinsam ausklingen.Besinnungzur Ruhe kommen
Unsere Klassenstufen entdecken →Unser Nachmittagskonzept →

Schulgründung – aktueller Stand & nächste Schritte

Wir stehen nicht mehr am Anfang einer Idee – wir sind mitten im Aufbau.

Bereits erreicht

  • Verein gegründet – eingetragen beim Amtsgericht Wittlich.
  • Schulkonzept erarbeitet – erste Arbeitsfassung und Unterstufenmodell liegen vor.
  • Gründungsberatung & ADD – im Austausch mit Gründungsberatern und den zuständigen Stellen.
  • Konkreter Schulstandort – ein bestehender Schulstandort ist im Blick, Gespräche laufen.
  • Personelle Planung – Klassenlehrerplanung für die ersten vier Aufbaujahre steht.
  • Voranmeldungen – Bedarf wird erfasst, auch für Quereinstiege.
  • Wachsende Gemeinschaft – rund 175 Menschen begleiten die Initiative.
  • Angebote & Öffentlichkeit – Spieltreffen, Lesekreis, Infoabende und Presse.

Nächste Schritte bis 2027/28

  1. 01Genehmigungsverfahren – Schulkonzept finalisieren, Unterlagen vervollständigen.
  2. 02Gebäude & Finanzierung – Standort sichern, Förderer und Partner gewinnen.
  3. 03Pädagogisches Team – Personalplanung, Waldorfqualifizierung, Fachbereiche besetzen.
  4. 04Schulorganisation – Betreuung, Verwaltung, Stundenplanung vorbereiten.
  5. 05Familien & Schüler – Gespräche mit Familien, später Aufnahme und Schulverträge.
  6. 06Schule startklar machen – Räume vorbereiten, Ausstattung beschaffen, ersten Schultag planen.

Ein Ort für unsere Schule

Für unsere Schule haben wir ein konkretes Gebäude im Blick: das Schulgebäude in Niederprüm. Es bietet Raum, die Schule Jahr für Jahr wachsen zu lassen. Unser Ziel: diesen Ort langfristig als Bildungsort sichern.

Wo heute gelernt wird, soll auch morgen Bildung zuhause sein.

Schulgebäude Niederprüm mit Uhrturm und Vorhof

Geplanter Schulaufbau

  1. 2027/281 Klassebis 24 Schüler
  2. 2028/292 Klassenbis 48 Schüler
  3. 2029/303 Klassenbis 72 Schüler
  4. 2030/314 Klassenbis 96 Schüler
  5. DanachJahr für Jahrbis Klasse 12
Interesse an einem Schulplatz bekundenUnsere Schulgründung unterstützen